Lauft Kinder, lauft!

Die Arbeit...

Die Arbeit...

Minigame Time in RL. Alle Jahre wieder, schicke ich Juttas Kinder in ein Rennen. Also nur so – an den Start des Martinslauf (guckt mal auf die Ergebnisliste des 700 m Laufs *stolz). Es geht dabei lediglich um Spaß, frische Luft, Leute treffen, Weckmann und Waffeln essen und natürlich eine Urkunde einsammeln. Wir lieben es alle! Ich, weil ich meine Fähigkeiten am Joystick beweisen kann – Jutta, weil sie an ihre Kindheit erinnert wird (selber vor 32 Jahren beim 1. Lauf mitgelaufen, als Helfer geholfen usw.) und dort immer ein paar Bekannte trifft – die Kids, weil sie einfach gerne laufen und Juttas Eltern, weil sie mit ihren Enkeln angeben können *g.

Es war super und wir melden uns nächstes Jahr wieder an! Besonders wenn es wieder super Starts (Danke an Papa), tolle Zeiten (Danke an die Kids), gute Kindermitbetreuung (Danke an Tom),  leckeres Mittagessen (Danke an Mama), sündhaften Frankfurter Kranz (Danke an Carsten und Britta) und Off-Road-Caching (Danke an Jutta) gibt :-)

... und die Belohnung

... und die Belohnung

Körperbehaarung

Ich mag ja bastelnde RL-Kinderavis. Sie kommen immer wieder auf die aberwitzigsten Ideen. Gut, das Material bekommen sie meist von pädagogisch ausgebildeten Spieleinheiten (oder von um die geistige Entwicklung ihrer Kinder besorgten und viel zu viel Freizeit habenden Müttern) vorgegeben – aber dann sind sie auf sich selbst gestellt.

Juttas Sohn brachte letztens beispielsweise dieses wunderbare Exemplar einer Herbstdekoration aus der OGATA mit nach Hause. Juttas begeisterter Ausruf  „Hey – der hat ja tolle Haare!“ wurde von ihm jedoch direkt im Keim erstickt und mit folgendem Kommentar (im Tonfall Boahduhastjagarkeineahnung) zunichte gemacht: „Sieht man doch wohl – das sind die Achselhaare“. Neeee – is klar *augenverdreh

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Das "Ding"

 

Geocaching… der neue Extremsport

Das Motto des Wochenendes :-) (Startpunkt von Skulls Hill)

Unser Motto! (Startpunkt von Skulls Hill)

Puh – war das anstrengend. Ein Wochenende im Teutoburger Wald und mit nix anderem beschäftigt als mit der Jagd nach den richtigen Koordinaten. Geocaching… ihr wisst schon. Jutta hat sich einen anderen Getriebenen (Hallo Jack *wink) gesucht und gemeinsam waren sie nicht zu stoppen.

Gespenstisch

Gespenstisch

Berge rauf, Abhänge runter, in Bunker reingucken (reinzuklettern haben wir uns nicht getraut… von wegen Risiko und so), über Ruinen steigen, in Hundesch… treten, auf Essen verzichten (wegen keine Zeit), alte Wurstfabriken erforschen, Gebeine finden, Friedhöfe suchen, Helden befragen und von Katzen verfolgt werden. Und das bei Tag und Nacht!

Rätsel

Rätselhaft

Hier das Ergebnis: 26 gefundende Caches, 1 zwar gefunden aber nicht bis ans Ziel rangetraut, 16 Trackables discovered, 3 Stürze, linke Hand aufgeschürft, Kratzer am rechten Unterarm, blauer Fleck an der linken Schulter, ein paar Schuhe und zwei Hosen komplett vermatscht, 4 einheimische Cacher kennengelernt (auf diesem Weg ganz liebe Grüße an Jobi2008, Wuttky und CathyII), ca. 15 km maschiert, doller Muskelkater, eine eingeschlagene Autoscheibe, eine geklaute Cachertasche inkl. Taschenlampe, eine leere Tankfüllung und jede Menge SPASS! Ach ja… und wo wir überall reingegriffen haben *g… no comment!

Was ist das nur für ein Geglibber? *ihhhhhhh

Was ist das nur für ein Geglibber? *ihhhhhhh

Anstrengend wars, aufregend wars, lustig wars, wenig Schlaf gab es und sofort wieder los ziehen würde ich. Wer ist dabei???

Palettenschupser und Rollwagenschieber

Juttas Parkuhr kommt auch mit ('türlich)

Juttas Parkuhr kommt auch mit ('türlich)

Man kann seinen Avatar ja nicht immer nur geistig arbeiten lassen. Diese einseitige Belastung kann zu Unzufriedenheit, Haltungsschäden und weiteren Bugs führen, die man in seinem Game einfach nicht haben möchte. Aus diesem Grund war bei meinem Avi dieses Wochenende ein Umzug angesagt. Und da Jutta sich selten freiwillig bewegt, habe ich direkt mal die Premium-Version hochgeladen. „Abteilungsumzug Härtegrad Zwei – Hudora Service mit 6 Arbeitsplätzen und knapp 500 Palettenplätzen wandert zwei Straßen weiter“. Da hieß es Palettenschupsen und Rollwagenschieben.

Leer, Beladen, Voll

Leer, Beladen, Voll

Ich hatte Glück, dass noch einige andere Spieler der Meinung waren, dass ihre RL-Avis mehr Bewegung brauchen und sie ebenfalls diese Umzugsversion gewählt haben. So hatte Jutta tolle und tatkräftige Mitstreiter (im Game auch „Kollegen“ genannt) bei der Lösung dieser Aufgabe an ihrer Seite. Gemeinsam wurde gepackt, geputzt, hochgehoben, runtergeholt, geschoben, geschupst, eingeladen, ausgeladen, platziert, umgestellt und neu beschriftet. Und… wir haben es GUT gemacht.

Fertig :-)

Fertig :-)

Übrigens war Jutta bei dieser Challange u. a. für die Bürorenovierungsmaterialbeschaffung zuständig… Naja, als bei der letzten Bürowand NUR noch 6,5 Eimer Farbe übrig waren stand auf jeden Fall fest, dass sie NICHT zu wenig besorgt hatte *g. Seither schallte es ständig über alle Büroflure und in allen Lagerecken „JUTTA ZU OBI“ :-)

Mein Firmenscooter on Tour

Heute gibt es mal wieder etwas von einem alten Bekannten zu berichten. Und zwar von Juttas Big Wheel 205 RX. Ihr Firmenscooter, mit dem sie sich normalerweise elfengleich durch das Hudora Ersatzteillager bewegt, hat nämlich erstmals die Luft der großen weiten Welt schnuppern dürfen. Raus aus dem regensicheren Remscheid… hinein ins wilde Düsseldorfer Messeleben. Erst war es ihm etwas unangenehm, dass er so viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. Aber dann hat er es ihm doch genossen. Genau wie Jutta, die zwar meist erst verwundert, dann aber stets freundlich angelächelt wurde. Was Jutta (+ Kollegen) und der 205 RX (eigentlich braucht der Gute langsam mal einen Namen, oder? Ideen?) auf der Viscom wollten? Lasst euch überraschen…

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Taschenlampenleuchtkraftundradiustestbox

Manchmal habe ich das Gefühl, dass die in RL alles zu einem Event aufbauschen müssen. Selbst der Kauf einer Taschenlampe zum Nightgeocaching wird da zu einer fetten Sache. Hat man auch die richtige Lampe? Liegt sie gut in der Hand? Leuchtet sie weit genug? Und breit genug? Und was weiß ich noch alles.

In einem Norddeutschen Geschäft wurde jetzt sogar eine Taschenlampen Testbox entdeckt. Um der Raum User Generated ist oder von den Spieleentwicklern erdacht, konnte nicht festgestellt werden. So wie das Ding aussieht, würde ich aber eher auf selbst gemacht tippen… oder war die Raumbenennung nur Tarnung und eigentlich ist es doch ein Séparée auf dem Kiez? Irgendwann werde ich mich mal dorthin begeben und das für euch prüfen :-)

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Draußen vor

Innen drin

Innen drin

Hihi… die neuste Anmache: „Du… wollen wir Taschenlampen testen???“

Klein aber fein… BarCamp Mönchengladbach

Anfangs hat das BarCamp MG doch etwas für Verwirrung gesorgt… als Jutta erstmals davon hörte hieß es nämlich noch HorstCamp… Horst? Warum Horst? Ich kenne nur Helga!!! Nichts desto trotz… Ihr kennt Jutta mittlerweile gut genug um zu wissen, dass sie einem Camp in unmittelbarer Nähe ihrer HeimatSIM UNMÖGLICH widerstehen kann. Das Thema klang mit „Neues Arbeiten“ auch sehr spannend und als dann noch @dstern mitkommen und @dogdoor fahren wollte… da gab es natürlich kein Halten mehr.

Wir haben uns also am Samstagmorgen (die einen mussten früher, die anderen konnten später aufstehen *g) auf den Weg nach Mönchengladbach gemacht und waren mächtig gespannt. Die angemeldete Teilnehmerzahl hat sich ja mit 27 Personen ziemlich in Grenzen gehalten und die Location in MG sagte auch keinem was. Egal, die Dame im Navigationsgerät kannte den Weg.

GamesCamp Nachwuchs bei der Session PlanungGut gefunden, gut angekommen, gut teilgenommen, gut ausgetauscht, gut gegessen, gut gesonnt, gut unterhalten, gut zurück gekommen… Zusammenfassend kann ich zum BarCamp MG nur sagen: Klein aber fein. Die Location im StartUpCenter V16 war einfach klasse. Schöner leicht verfallener Innenhof, Räume in der richtigen Größe, schöne Bar zum Treffen und in den hinteren Räumen gab es noch Graffiti-Kunst von der erst kürzlich stattgefundenen Einweihung. Die anwesenden Personen waren ausnahmslos interessant und es kamen Sessions zu unterschiedlichsten Themen zusammen. Klar, dass nichts parallel stattgefunden hat. Vielmehr gab es ganztägig einen Austausch unter allen Teilnehmern und eine sehr entspannte Atmosphäre. Ein paar Fotos von Leuten und Location bei Flickr.

Leider hatte Jutta am Sonntag keine Zeit… aber nächstes Jahr ist sie sicher wieder dabei (das war eine Drohung *g).

Hey Jupp

Fußball haben sicher alle RL-Spieler unter euch schon mal gehört. Das ist so ein Multiplayer Games-Add-On bei dem die Avatare dann in Mannschaften zu jeweils 11 Spielern gegeneinander antreten. Das Ziel ist es, den Spielball möglichst häufig in das gegnerische Tor zu schießen. Bei dem Add-On gibt es zwei Versionen – einmal die Spieler Version (also dein Avatar ist dann einer dieser 11) oder die Fan Version (hier ist der Avatar dann Fan einer bestimmten Mannschaft. Aber Vorsicht, dieses Add-On erinnert oft ziemlich an eine Pain Station – dazu aber mehr in einem anderen Beitrag).

Für Jutta habe ich keine dieser beiden Versionen runtergeladen, sondern andere Skills bei ihr weiter ausgebaut. Aber Juttas Sohn… angetrieben vom Göttinnengatten ist der – wenn auch noch kleine – Avatar gleich mit beiden Versionen ausgestattet. Und das recht erfolgreich. Hier ein Foto, das nach dem Abschluß des Profivertrages zwischen zwei Laurins und einem Jupp entstanden ist:

Laurin, Jupp, Laurin

Laurin, Jupp, Laurin

Barbie-que

Hunger? Wie wäre es mit einer Barbie am Spieß? Barbie-Schaschlik? Barbie-Hawaii? Nicht? Sieht doch appetitlich aus, oder? Jutta hat sich auf jeden Fall eine Portion gesichert – beim Roboter-Kunst-Festival Robodonien.

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Angepriesen, zubereitet und garniert wurde das Barbie-que von den Mitarbeitern von Cyrille Scheepers. Auf den persönlichen Geschmack der Kunden wurde dabei Rücksicht genommen. Ob blond oder braun, BayWatch oder HighSociety… für jeden Geschmack war etwas dabei. Obwohl – am Spieß waren doch alle gleich. Auch ein Kindermenue war im Angebot… auf Details gehe ich jetzt aber besser nicht ein *g.

Neben diesem Gaumenschmauss war der Besuch in Robodonien – zu dem mich @dstern’s RL-Avi netterweise mitgenommen hat – ein Erlebnis für alle Sinne. Feuer und Lärm, Eisen und Stein, Roboter und Avatare, Musik und Radau… am Ende gab es auch noch Wasser. Das war allerdings nicht eingeplant – hier schient etwas mit der Wettereinstellung schief gelaufen zu sein.

Ein paar Fotos vom Barbie-que und Robodonien hat Jutta in ihrem Flickr hochgeladen… guckt es euch doch mal an!

Geobattle – oder „Mein eigener Cache und wie ich Jack die Hosen runter ziehe“

Hups – jetzt habe ich mich in der Überschrift dabei erwischt, wie ich aus Juttas Sicht schreibe – die Immersion wird immer stärker. Obwohl – eigentlich sind Jutta und ich ja doch irgendwie  ein und die selbe Person… sie handelt ja nur durch mich. Oder ich durch sie? Na, lassen wir das. Schließlich wollte ich ja von Juttas erstem eigenen Geocache erzählen – und von Jack und einem spannenden Wettkampf um Ruhm und Ehre und einer Essensrechnung.

Der Cache

Der Cache

Die Idee für den Cache „Down Under“ hatten Jutta und ich schon länger. Eine wirklich nette Stelle, schmutzig, voller Spinnen, Matsch und sicher auch die eine oder andere Ratte (wenn ihr wollt, sucht doch selber mal und verweigt euch im Logbuch! Dann ist der Cache nicht so alleine *g). Aber noch fehlte die Motivation und die Gelegenheit, das gute Stück (das schon längst fertig gepackt bei Jutta auf dem Nachttisch stand) zu verstecken. Wir brauchten einen Anreiz. Und der kam von einem aufs Geocaching neugierigen Piraten aus dem hohen Norden (im Weitern Jack genannt).

Jack wollte alles wissen – wie geht das, warum geht das, womit geht das, wo geht das und und und.  Wer jetzt meinen RL Avi kennt weiß, dass Jutta mehr als hilfsbereit ist. Und Jack war ziemlich schnell infiziert. Kaum hatte er eine grobe Ahnung, worum es beim Geocaching geht, hat er sich schon ein GPS-Gerät gekauft und ist zum ersten Cache aufgesprungen. Das es sich dabei um einem Multi mit etwas hörerem Schwierigkeitsgrad handelt, hat ihn nicht gestört. Aber er hat dann doch den guten Rat von Jutta angenommen und es erst mal mit einfachen Traditionals probiert. Aber er wollte mehr – er wollte einen eigenen Cache und er wollte ein Rennen. Zwei Travel-Bugs sollten gegeneinander antreten und jeweils den Cache des anderen erreichen… Die Spielregeln: Wer bis 31.12.2009 dem Cache des Anderen am Nächsten gekommen ist bzw. dort als Erster ankommt, hat gewonnen. Einsatz: Der Verlierer zahlt das Essen beim Geodating *g. Klar das Jutta sofort dabei war.

Und schon war er da… der Grund für Jutta und mich, den Hintern hoch zu kriegen und den Cache zu legen. Todesmutig hat Jutta sich zusammen mit einer Freundin in den Schlund der Hölle gewagt. Also – auf jeden Fall für Jutta war er das. Immerhin hat sie eine gut ausgeprägte Spinnen-Phobie… und ein oder zwei von denen gab es da :-)

Der Höllenschlund

Der Höllenschlund

Jetzt ist der Cache seit 3,5 Tagen online und 7 mal geloggt worden. Ok – Jack hat zwischenzeitlich drei Caches gelegt, um die sich in Hamburg fast schon geprügelt wird. Dafür ist meiner aber auch mehr was fürs Wochenende… immerhin braucht man Taschenlampe und Gummistiefel. Aber… die Caches sind ja nicht die einzigen Gegenstände in diesem Wettstreit. Rennen sollen ja die Travel-Bugs. Juttas heißt Sniefy und ist ein reinrassiger Windhund :-) . Leider ist er noch nicht losgerannt – keiner hat ihn bisher mitgenommen :-( . Und die Glocke schien auch erst verloren. Aber dann wurde sie doch noch geloggt – und hat einen Vorsprung vor Sniefy. Das Rennen hat begonnen – und eigentlich sind wir sowieso beide Sieger, oder? Was meinst du Jack?