Was tut man, wenn auf einmal ein kleiner Junge vor der Tür steht, laut “MAMAAAAAA” brüllt und beide Hände randvoll mit Froscheiern hat? So ist es Jutta vor gut einer Woche ergangen. Natürlich hat sie eine Schüssel geholt, Wasser rein gefüllt und den jungen Mann für seinen Forschergeist gelobt. Als er dann aber heimlich noch mehr Eier aus dem Teich geholt hat, war eine kurze Standpauke inkl. Gefahrenaufklärung (von wegen alleine am Teich und nicht schwimmen können und so) notwendig. Dann waren die Frosch(oder ich glaube, es waren Kröten)eier vergessen.
Ein späterer Blick in die Schüssel sorgte jedoch für Überraschung. Anscheinend war das Rommerskirchener Leitungswasser zusammen mit einer Messerspitze Plankton so gut, dass sich mittlerweile um die 100 Kaulquappen in der Schüssel tummeln. Sooooo viele? Wohin damit? Zurück in den Teich?
Da kam die rettende Idee… in Laurins Kindergarten haben sie vor einer Woche mit einem neuen Thema begonnen. Es heißt “Veränderungen”. Was wäre besser geeignet, um Veränderungen zu beobachten, als die Entwicklung von der Kaulquappe zur Kröte… gedacht, vorgeschlagen, abgesegnet. Schon sind ca. 30 von den Tierchen in ein Gurkenglas abgefüllt – eine Nacht noch bei Jutta in der Küche und dann geht es ab in das Luxus-Aquarium in der Wiesenwichtel-Gruppe. 29 kleine Fans warten schon gespannt auf die Ankunft und Laurin… ja, der ist Stolz wie Oskar, dass er so was Spannendes besorgen konnte.
Ach ja, gut 10 Kaulquappen bleiben bei Jutta – als Haustiere quasi… der Rest findet den Weg zurück in den Teich.
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Leben die Kaulquappen noch? Dann hier ne Seite zur Bestimmung was demnächst bei euch herumquakt *g. http://www.kaulquappe.de/