CLASH OF REALITIES – Teil 2

Hmmm – was soll ich euch sagen. Dieser voreingestellte Zufallsgenerator in RL (kann man den irgendwie abstellen? Hat da einer von euch Erfahrungen drin?). Schrecklich. Leider ist gestern Juttas Tochter-Avis krank geworden und somit ist der dritte Tag der Games-Conference für mich und Jutta auch ausgefallen. Statt dessen gab es einen netten Mädels-Vormittag mit Arztbesuch, Einkaufen und Lasagne kochen…

Für euch natürlich eher uninteressant. Und auch von der Eröffnungsveranstaltung gibt es nicht so super viel zu berichten. Der Start am Mittwoch war mit Grußworten und Keynotes noch recht unspektakulär. Klar sehen alle die Games-Zukunft positiv und es gibt auch einige Fingerzeige in diese Richtung. Die RL-Politiker erkennen Games als Medienkultur an und möchten „gute“ Spiele fördern. Auch die Bundeszentrale für politische Bildung setzt sich intensiv und innovativ mit dem Thema auseinander. Interessant war auf jeden Fall der Vortrag von Jesper Juul. Er meint das Video Games das emotionalste Medium sind. Und er hat recht – wer hat noch nicht in RL mit seinem Avatar mitgelitten oder gejubelt, gelacht und geweint?

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5 Antworten zu CLASH OF REALITIES – Teil 2

  1. Benni schreibt:

    Hm. Ich finde Film ist meist emotionaler als Computerspiele. Da hat der Regisseur alle Fäden in der Hand und zupft nach belieben an unseren Tränendrüsen. Beim Spielen bestimmen wir viel zu viel mit. Also ich hab noch nie wegen einem Computerspiel geweint, im Kino aber schon öfter. Gibt es den Vortrag irgendwo zum Nachlesen?

    Ich dachte übrigens erst Du meinst den hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Jesper_Juul

  2. JuneB schreibt:

    Hallo Benni 🙂 – ja, bin auch erst auf den Familientherapeut gestoßen, beim Link suchen. Aber nein, es war ein netter junger Mann, der zurzeit in Bosten unterrichtet und sich nur mit Games beschäftigt. Hm – gute Frage – werde mal gucken, ob es die Charts zum Vortrag irgendwo gibt. Das interessante an dem Unterschied zwischen weinen bei Games und weinen im Kino ist: Im Kino versetzt man sich in die Gefühle der Darsteller und leidet mit ihnen. Im Game ist es die eigene Person, die die Dinge erlebt. Man ist enttäuscht, weil man ein Ziel nicht erreicht hat oder aus einer Guide geworden wurde. Oder man freut sich, weil man einen bestimmten Gegenstand erhalten oder einen Kampf gewonnen hat.

  3. Benni schreibt:

    Ja, „Immersion statt Emotion“ könnte man das vielleicht plakativ nennen.

  4. JuneB schreibt:

    Lach – ja! Besser vielleicht noch immersive Emotion. Weil die „kalten“ Emotionen durch Immersion zu „heissen“ Emotionen werden.

  5. JuneB schreibt:

    So Benni, ich habe mich mal beim Veranstalter schlau gemacht. Ab der 12./13. KW werden die Vorträge als MP3 auf folgender URL herunter zu laden sein: http://www.fh-koeln.de/Clash-of-realities

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