Ein Gedicht

Exil
Fernab, so fern von ihrem Herzen,
Liebe, Wasser rinnt durch Hände,
Momente wandeln sich zu Stunden,
Gefühl zeichnet sanfte Silhouetten,
Ihr Gesicht – nur einen Augenblick,
Innere Stadt liegt verlassen da, nunmehr Erker,
Herz schreit! Gedanken hämmern spöttisch:
„Was du verlierst, was du verlierst!“
Hab ihr Lachen im Ohr – vermisse es,
Blindheit verdient offene Augen,
Feigheit Einsamkeit.
Komplimente, nie gemachte Wahrheiten:
Schönheit. Wie schön sie wirklich ist!
Stolz,… neugierig wie ein Kind.
Sie zu bewundern dafür.
Nie: „Ich liebe dich!“, – wie ich sie brauche!
Nie eine Berührung, Liebkosung.
Was bleibt?
Ein Gesicht in der Masse. Ihr fremd?
Ihr lästig zu sein?
Was könnte ich ihr geben? Holprige Liebeserklärungen?
Narreteien? Bin ja Clown.
Mein Herz? Es gehört ihr schon so lange!
Was also ihr geben für eine allerletze Chance,
ihr Herz zurück zu erobern?

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Eine Antwort zu Ein Gedicht

  1. makler fritz schreibt:

    Mit gelben Birnen hänget
    und voll mit wilden Rosen
    das Land in den See,
    ihr holden Schwäne,
    und trunken von Küssen
    tunkt ihr das Haupt
    in’s heilig-nüchterne Wasser.

    Weh mir! Wo nehm ich, wenn
    es Winter ist, die Blumen, und wo
    den Sonnenschein
    und Schatten der Erde?
    Die Mauern stehn
    sprachlos und kalt, im Winde
    klirren die Fahnen.

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