Wikis als Instrument für kollaboratives Wissensmanagement

Vortrag auf dem Enterprise 2.0 Forum von JB Rangaswami der British Telecom.

Wichtig beim Einsatz eines Unternehmenswikis ist, die Kosten einer Fehlerkorrektur gering zu halten. Einer der Vorteile von Wikipedia ist, dass falsche Einträge schnell und einfach korrigiert werden können. Im Vergleich dazu ist es günstig, eine Wand mit einem Graffiti zu besprühen, aber kostenintensiv, die Wand wieder zu reinigen.

JP Rangaswami

JP Rangaswami

Handbücher und Bedienungsanleitungen werden immer weniger gelesen, weil man nie sicher ist, ob man die aktuelle Version hat und man die Informationen die man wirklich braucht, nicht in dem dicken Tool wiederfindet.

Aktualisierung dieser Dokumente mit einem Wiki sind schnell und einfach durchgeführt, und zwar von jedem im Unternehmen.

Das Versenden und Anfertigen von Kopien wird durch den Einsatz von Enterprise 2.0 Tools minimiert. Fehler im „alten System“ entstehen u. a. durch den Versand alter Versionen und Zeit wird für die Abstimmung benötigt festzustellen, ob alle Projektbeteiligte mit der gleichen Version eines Dokuments arbeiten. Diese Kosten sind nicht zu unterschätzen.

Entwicklung des Web

  1. Den Menschen wir die Möglichkeit gegeben, strukturierte Informationen zu konsumieren

  2. Die Menschen bekommen die Möglichkeit, strukturierte Informationen zu erstellen

  3. Die Menschen bekommen die Möglichkeit, unstrukturierte Informationen im Netz zu empfangen

  4. Die Menschen bekommen die Möglichkeit, selber unstrukturierte Informationen im Netz zu produzieren

JP Rangaswami, Prof. Dr. Joachim Niemeier (v. l.)

JP Rangaswami, Prof. Dr. Joachim Niemeier (v. l.)

Ein Wiki hält die Kosten für den Transport und die Reproduktion von Informationen gering.

Man muss beachten, dass sich das Leben verändert. Auch die Zusammenarbeit ist im Wandel. Die Jobs werden immer unsicherer. Unternehmen werden immer unsicherer. Vorgegebene Verhaltensweisen und Strukturen werden aufgebrochen. Junge Arbeitnehmer kommunizieren und denken anders, und sie erwarten das auch von den Unternehmen. Sachen, die heute „normal“ sind, wäre vor einigen Jahren noch einer Sabotage gleichgekommen.

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