Die Jugend ist online… und die Eltern?

Eine sehr interessante Spaltung der Generationen findet derzeit in RL statt. Die Kids sind sogenannte „Digital Natives“ – sie wurden direkt ins digitale Zeitalter hineingeboren. SMS, Chat, Games, Smartphone, Computer, MP3-Player – für sie alles „Standard“. Und für die Eltern? Die schreiben im Zweifel heute noch auf Schreibmaschinen, haben noch nie eine SMS verschickt und wie man MP3s im Internet kauft, davon haben sie keine Ahnung. Viele sind überfordert und versteht die Sprache und die Gewohnheiten der eigenen Kinder nicht mehr. Und trotzdem sind sie angehalten, ihnen Medienkompetenz zu vermitteln und dem Nachwuchs bei Fragen zur Seite zu stehen. Nicht immer einfach! Hier nun drei Informationsquellen, die meinem RL-Avatar unter die Finger gekommen sind und die ich für ganz hilfreich halte:

medienMit Medien leben: gewusst wie! Ausgabe 1: Computerspiele
Ein Ratgeber mit Grundsatzwissen und weiterführenden Links rund um Computerspiele. Herausgegeben von der Landesanstalt für Medien NRW – hier zu finden. Ein weiteres Durchklicken auf der Website lohnt sich, da gibt es viel Interessantes zum Thema Medienkompetenz.

abc2Internet abc – wissen, wie’s geht
Um die eigenen Kinder an die Hand nehmen zu können, muss man selber wissen, wie alles funktioniert. Auf dieser Seite wird erklärt, wie Eltern ihre Kinder altersgemäß bei den ersten Schritten im Internet begleiten können. Aber auch die Kinder können sich hier informieren und dazu lernen.

generation-internet1Generation Internet
Ein Buch für Eltern, die etwas über die Spezies „Digital Natives“ erfahren möchte, die unter ihrem Dach wohnt. Untertitel: Digital Natives: Wie sie leben. Was sie denken. Wie sie arbeiten.

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2 Antworten zu Die Jugend ist online… und die Eltern?

  1. Jörg Friedrich schreibt:

    Dass Eltern keine Internet-Nutzer / SMS-Schreiber sind, halte ich für eine sehr kühne Behauptung.

  2. JuneB schreibt:

    Hallo Jörg,
    pauschal kann man das natürlich nicht sagen, aber in meinem persönlichen Umfeld sind mindestens 30 % der Eltern mit den neuen Medien überfordert – einige sogar massiv. Dokumente mit ICQ verschicken? MP3 im Netz kaufen? Was bitte schön ist ein Download? Das sind alles persönliche Erfahrungen.
    LG
    June

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