Pecha Kucha Night Cologne

Es war mein erstes Mal… und ich war ein bisschen aufgeregt. 3. Pecha Kucha Night in Köln – oder war es Paschu Puschu? Oder doch Kuchi Muschi? Schwierig – mein RL Avi konnte sich diesen Namen einfach nicht merken. Egal. Von Steffen Bärenfänger darauf aufmerksam gemacht, wollte sie es doch mal probieren – und ich war einverstanden.

Also ab auf die Köln-Ehrenfeld SIM ins Atelier Colonia. Jutta war extra ein paar Minuten früher da – und doch fast zu spät. Eine RIESEN Schlange ließ Böses erwarten. Aber – egal. Erst mal nach Bekannten Ausschau halten… keiner da. Dann eben einfach hinten anschließen und abwarten. Wenige Minuten später kamen schon Franziska und Kerstin – hab die zwei direkt zu mir in die Reihe gelotst. Dann kamen auch Valentina und Claudio. Die waren aber etwas zurückhaltender und haben sich nicht zu uns gesellt, sondern brav an die mittlerweile gefühlte 2 km lange Schlange angereiht.

Pecha Kucha - gleich geht es los...

Pecha Kucha - gleich geht es los...

Das war ihr Untergang – zumindest für diesen Abend. Die Räumlichkeiten waren nämlich auf 150 Personen begrenzt, und es waren mindestens doppelt so viele Avis da. Wer konnte damit auch rechnen – bei der 2. Pecha Kucha Night in Köln gab es gerade mal 50 Besucher! Als der Tumult vor der Tür größer wurde, haben sie doch noch 50 Leute mehr rein gelassen – allerdings ohne Sitzplatz. Zu den Nachrückern gehörten auch Jutta, Franziska und Kerstin.

Die haben sich gefreut und sich erst mal den bunten Haufen Besucher angeguckt. Damit hätte man schon einen ganzen Abend verbringen können – wirklich spannende Avatare. Aber dann ging es um halb neun mit zehn Minuten Verspätung los mit den Vorträgen. Wer das Prinzip nicht kennt: Bei einer Pecha Kucha Night werden Vorträge gehalten, die aus je 20 Folien bestehen, welche je 20 Sekunden zu sehen sind und dann automatisch weiterspringen. Eine wirkliche Herausforderung für die Vortragenden, zumindest für die, die es zum ersten Mal machen oder nicht geübt haben. Je weniger gut es klappt, je spaßiger ist es aber natürlich für die Zuschauer – lach (nicht, dass die RLer schadenfroh wären… neiiiiiinnnnnn).

Los ging es dann direkt mit einer Performance der sonderbaren Art – Martin van de Loo hat ein Drama in 13 Akten vorgesungen und damit auf seine aktuelle Pelzverzicht Kampagne aufmerksam gemacht. Danach kam die Unternehmensberaterin und Komödiantin (öhm) Andrea Sachtleben, die ihr „Tom-Sawyer-Prinzip“ vorgestellt – tue alles, was du machst mit Spaß! War ja mal was ganz Neues *g… aber ich will nix sagen, sie ist einen Tag ersatzweise eingesprungen und hatte wohl die kürzeste Vorbereitungszeit.

Es gab sogar eine Schlange auf dem Jungsklo *staun

Es gab sogar eine Schlange auf dem Jungsklo *staun

Bei Christine Henning kam die Moderatorenseele durch. Es hat richtig Spaß gemacht, ihren Beitrag zur Entstehungs- und Erfolgsgeschichte von Ehrensenf zuzuhören. Da  musste sich Joachim Hensch richtig Mühe geben. Er hatte aber die Lacher auf seiner Seite, als auf einmal klassische Powerpoint-Präsentations-Folien in seinem Vortrag „Ich glaub, wir brauchen wieder einen neuen Anzug“ auftauchten. Muss wohl so sein, wenn man über das wie und warum in der Fashionproduktion referiert.

Schön auch die Parallelen, die Steven Sasseville in seiner Präsentation „Design Reality“ zwischen Küssen-Können und Kunden-Agentur-Beziehung gezogen hat. Er hatte die Lacher und vor allem die zustimmenden Nicker auf seiner Seite. Vor der Pause hat dann Philipp Treudt über „Retrospektive & VISION“ von Select gesprochen. Einer wunderbaren Vernetzung von Fotografie und elektronischer Musik. Glaube, die buchen wir für die nächste DesignCamp Party :-).

In der Pause musste mein RL-Avi leider gehen :-(. Habe schon gehört, dass sie eine Menge verpasst hat. Aber die öffentlichen Verkehrsmittel in RL sind da unerbittlich – und da es immer noch keine Teleports gibt… ging es nicht anders.

Fazit: Voll war’s, bunt war’s und beim nächsten Mal mit Sitzplatz *g. Freu mich schon! Fotos? Bitte sehr: hier!

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Eine Antwort zu Pecha Kucha Night Cologne

  1. Ottilie schreibt:

    „Aber die öffentlichen Verkehrsmittel in RL sind da unerbittlich – und da es immer noch keine Teleports gibt… „ – sach an, ist Nepomuk krank oder geht’s bei Jutta nich ohne saufen?

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