Geocaching – raus in die Natur!

Nachdem ich überall davon gehört und gelesen habe, musste ich mir doch für Jutta das Minigame Add-On „Geocaching“ runterladen. So kann sie ihren angeborenen Spieltrieb etwas ausleben und ich guck mich automatisch ein bisschen auf den verschiedenen SIMs um. Für alle, die nicht wissen, was Geocaching ist, hier eine kurze Einführung – der Rest kann direkt beim nächsten Abschnitt weiterlesen.

Bild1Geocaching ist eine Art Schnitzeljagd bzw. Schatzsuche  mit Hilfe von geographischen Koordinaten und einem GPS Empfänger. Entweder macht man sich direkt mit den angegebenen Koordinaten auf die Suche, oder man muss vorher auf einem Rundweg noch verschiedene Fragen beantworten, deren Lösung dann die Koordinaten ergeben. Am Ziel findet man ein Cache (leider kein Cash *g), welches meist ein Logbuch und kleine Gegenstände enthalten. In das Buch (oder auf den Zettel) trägt man sich ein und wenn man möchte, kann man einen der Gegenstände mitnehmen – aber nur, wenn man gleichzeitig einen anderen hineinlegt. Das war es auch schon. Preise gibt es nicht, Sieger gibt es nicht… aber es macht Spaß und führt einen in abgelegene Ecken in der Nachbarschaft, in die man sonst nie gekommen wäre. Mehr als 800.000 Caches sind weltweit versteckt… in jeder Ecke von RL. Finden tut ihr sie im Internet, beispielsweise unter www.geocaching.com (Juttas Username ist übrigens „Jellys“). Hier kann man sich kostenlos registrieren und auch die gefundenen Caches loggen. Probiert es ruhig mal. Für GPS-fähige Mobiltelefone kann man sich den Geocaching Navigator runterladen. Das reicht fürs erste Probieren auf jeden Fall aus (Jutta läuft auch mit ihrem N82 in der Gegend rum – noch 🙂 ).

Bevor ich Jutta aber habe losrennen lassen, hieß es erst mal: Recherche…. Also ein Buch zu dem Thema gekauft und – weil zuhören immer noch schöner ist als selber lesen – ein Seminar besucht. Alles eigentlich Zeit- und Geldverschwendung, denn – angefixt waren wir eh schon. Schnell jemanden gefragt, der sich damit auskennt, die entsprechende Software auf das N82 geladen und ab ins Gelände. Der erste Cache war schnell gefunden – allerding nicht mit Navigation sondern einfach nur mit gesundem Menschenverstand, Ortskenntnis und einer guten Beschreibung. Die nächsten beiden waren schon schwieriger… und erfolgloser 😦 . Bei dem Einen hat Jutta gemeinsam mit Luna wirklich die komplette Schleuse abgesucht. Außer hunderten von Kellerasseln war aber nix zu finden – und eklig war es auch. Von dem Zweiten trennte die zwei eine riesige Matschpfütze, die sie ohne entsprechende Bekleidung nicht überwinden konnten. War vielleicht auch doof von mir, die zwei nach einem längeren Regenguss los zu schicken. Naja, die grobe Richtung kennen sie ja jetzt – und der Sommer naht *g.

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3 Antworten zu Geocaching – raus in die Natur!

  1. yohimbe schreibt:

    …ich weiss wo der Schatz in meinem alten Heimatdorf verbuddelt ist ;-). Falls du nochmal hinkommst…..helf ich dir!

  2. JuneB schreibt:

    Mein Herz… glaube du hast da was falsch verstanden… eine Schaufel braucht man eigentlich selten (hm – den Saarländern trau ich aber natürlich ALLES zu!) *g

  3. Pingback: Warum ist ein Käfer ein Hund? Oder eine Ente? « JuneBrenner’s Weblog

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