Burg Hohenzollern

Eigentlich wollten wir ja mit FamilyFog eine kleine Jackass Caching-Runde machen – leider wurden wir aber erneut von starkem Regen überrascht und standen in kürzester Zeit alle sechs mit triefend nassen Hosen da. Mist! Immerhin haben wir die erste Station des ersten Multis noch gefunden, bevor der Himmel auf die Erde stürzte *g. Wegen erhöhter Feuchtigkeit in den Kleidern haben sich unsere Wege hier getrennt – nicht ohne eine Fortsetzung zu planen. Naßgeregnet ist nicht aufgehoben – oder so.

Aber schon auf der Hinfahrt ist uns Burg Hohenzollern aufgefallen – also ab zum Alternativprogramm (obwohl die nassen Hosen erstmal nicht für besonders gute Laune gesorgt haben). Beeindruckend liegt die Burg oben auf dem Berg. Als wir anreisten, umgehüllt von dicken schwarzen Wolken, sah die richtig gruselig aus. Gedämpft wurde die Neugier von einem am Fuße des Hügels liegenden Parkplatz – mit 2 Euro Parkplatzgebühr. Hochzulaufen hatten wir aufgrund der Tagesvorgeschichte keine Lust, also ab in den Shuttlebus – der uns nochmal 7,60 Euro gekostet hat. Dann die erste Schlange vor der Burgkasse – die, um uns Einlass und eine Führung durch den Innenraum zu gewähren, nochmal 17 Euro haben wollte.

Aber – von Nahem war die Burg auch ziemlich beeindruckend. Von der Führung trennte uns jetzt nur noch eine fast einstündige Wartezeit (*nerv) um dann drinnen zu erfahren, dass die Burg zwar eine große Bedeutung für die Hohenzollerner hatte und noch hat, aber sie nie bewohnt war, sondern immer nur ein Museum gewesen ist (zumindest die, in der wir gerade waren – zwei ältere Versionen wurden fast vollständig zerstört). Na super! Also eigentlich nur ein historisches Phantasialand. Blöd.

Fazit: Wer einen ganzen Nachmittag zu überbrücken hat und eh noch etwas Geld loswerden wollte, ist hier sicher gut aufgehoben. Authentischer und auch für die Kids beeindruckender war Schloss Sigmaringen!

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2 Antworten zu Burg Hohenzollern

  1. Vielweib schreibt:

    Hört sich nach interessanten Ausflugstipps an. Ich liebe „alte Steine“. Werde es mir merken, wenn wir mal in dieser Gegend sind. Wie viele KM ist es von der Heimat?
    Grüße noch an @NicoNebel von dieser Stelle und weiterehin einen schönen Urlaub!!
    LG
    Tanja

  2. Christoph schreibt:

    Wenn ich mich nicht täusche hatte ich in den 90ern mal eine Chatbekanntschaft „Fledi“ aus dem schwarzen Glück, die wohnte im Schatten der Burg. Damals war das alles Hinter dem Weiß-Wurst-Äquator und jetzt lebe ich auch auf dieser Seite des WWÄ ….

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