Michas Blogparade: Mein erstes Auto

Eigentlich stehe ich ja nicht so auf Blogparaden oder Stöckchen… aber als ich im Kleinenbroicher seinem Blog von einer Blogparade über das erste Auto gelesen habe, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Den ja, ich hatte zu meinem ersten Auto eine ganz besondere Beziehung. Diese wurde nur noch durch mein drittes Auto Babette getoppt… aber das ist eine andere Geschichte.

Wie es sich für eine Blogparade gehört, werde ich mich jetzt mal daran machen, die vorgegebenen Fragen zu beantworten:

A) Welches war dein erstes Auto
OK, ich bin kein Kerl und kann zu der PS Zahl und so nicht mehr viel sagen. Aber mein erstes Auto war ein VW 1600 Varian L Baujahr 1970 (oder 1971) in silbermetallic mit blauen Kunstledersitzen. Es war einfach wunderschön :-). Er hatte ein Automatikfahrwerk und hat geringfügige 16 (sechzehn) Liter Super Verbleit geschluckt. Ach ja, und er hatte einen Doppelvergaser – dass weiß ich, weil der nämlich mal wegen Verschlammung (ich habe den alten Tank leergefahren und der Motor hat den Bodenbelag angesaugt) gewechselt werden musste.

B) Wann hast du es bekommen?
Bekommen ist gut. Ich habe es mir von meinem selbst verdienten Geld eigenhändig mein Traumauto (ein anderes Auto hätte es einfach nicht sein dürfen – egal, was meine Eltern mir ständig abgeraten haben) kaufen müssen. Wann das genau war, weiss ich nicht mehr, auf jeden Fall war es VOR dem Erhalt meines Führerscheins. Er stand schon zwei/drei Wochen, bevor ich am 25.07.1989 meinen Führerschein bekommen habe, vor unserer Tür.  Kaum habe ich das gute Stück beim Straßenverkehrsamt abgeholt (jaaa – auch die Prüfung war vor meinem 18.), wurden die beiden Schwestern zur Jungfernfahrt eingeladen. Auf der Schnellstraße in Düsseldorf-Bilk kam es dabei fast schon zum ersten Unfall… aber ich drifte schon wieder ab *g.

C) Wie sah es aus?
Wunderschön! Für mich ist der VW 1600 heute immer noch eines der schönen Autos. Wenn ich könnte, hätte ich einen in der Garage stehen!

Ach ja… mit 18 war ich Kuhfan *g.

D) Gibt es eine besondere Anekdote zu diesem Auto?
Und ob! Und sie hat spannender Weise auch noch was mit dem Web zu tun. Stichworte: StayFriends, Käufer, Angebot, Hamburg, Neuanfang. Ihr versteht nur Bahnhof? Dann lest doch mal in mein Blogpost vom 22. März 2008 rein. Und die Fortsetzungen zu der Story gibt es hier, hier und hier. Ach – und wundert euch nicht über den komischen Schreibstil. Damals habe ich noch June für mich schreiben lassen.

E) Wann und weshalb hast du dich von ihm getrennt?
Meinen ersten VW 1600 hatte ich nicht besonders lange. Er musste einfach zu viel unter mir leiden. Als Fahranfängerin habe ich weder vor Zäunen, noch vor Mülltonnen, Mäuerchen oder anderen Autos Halt gemacht. Irgendwann war dann einfach zu viel dran (und einen Automechaniker hatte ich nie im Bekanntenkreis) und ich habe ihn ca. nach einem Jahr an  Thomas verkauft. Danach gab es einen rot umlackierten Postgolf (Kind, kauf dir doch mal was Vernünftiges) und danach kam dann wieder ein VW 1600 – meine Babette. Diesmal in graumetallic mit orangenen Polstersitzen, Baujahr 1972 und nur noch 10 Liter Super Verbleit (mit Spritzusatz). Der Wagen hat meine „wilden“ Jahre mit mir durchgestanden *schwärm.

Und hier für Autointeressierte noch der „Mein erstes Auto“ Blogpost von Nico.

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5 Antworten zu Michas Blogparade: Mein erstes Auto

  1. Heiko Bernhörster schreibt:

    Schöne Geschichte! Aber gib zu, dass du bei Babettes Baujahr ein wenig angibst…

    Heiko

  2. JuneB schreibt:

    Urks – Heiko… du hast Recht 🙂 Natürlich 1972 und nicht 1772. Obwohl – für das Baujahr währen 10 Liter sensationell *g

  3. Pingback: Auswertung meiner Blogparade “Mein erstes Auto” | The Kleinenbroicher

  4. wasserpumbezang schreibt:

    Ja, ja, Babette war super. Ich erinnere mich noch an die eine Fahrt, die ich mit ihr machen durfte…Juttatransport. Hat mich damals 20 DM gekostet, da ich ohne Führerschein gefahren bin und zudem einen „Missbrauch der Nebelschlussleuchte“ zahlen musste. (Ich habe den Choke gesucht und an allen möglichen Knöpfen gezogen, die ich finden konnte, weil ich die Kiste nicht starten konnte…) Lustige Geschichte eigentlich. Verstanden hätte ich auch, wenn ich einen 3ten Zehner hätte zahlen müssen…dafür, dass ich kaum übers Lenkrad schauen konnte…

  5. Jörg F. schreibt:

    Na, dann helfen wir der Erinnerung mal ein bisschen nach: auf dem Foto erkennt man einen VW 1600 L Modell 1971 (nicht 1970 und auch nicht 1972). Der 1600er hatte keinen „Doppelvergaser“ sondern zwei Einfachvergaser. Der Benzinverbrauch im Alltag lag normalerweise zwischen 9 und 11 Litern, wenn der Motor richtig eingestellt war (auf Urlaubsreisen mit Tempo 100 konnnte man die 9 Liter auch noch unterbieten).

    Wenn man den Tank leerfährt, kommt Dreck in den Vergaser (wenn man keinen separaten Plastik-Benzinfilter – Kosten 1 Euro – in der Spritleitung hat). Dann verstopfen die Leerlaufdüsen, und der Motor geht immer wieder aus. Die muss man dann 5…6x (unterwegs) im Motorraum freiblasen, z.B. mit einer kleinen Fußluftpumpe (so hab‘ ichs immer gemacht). Und dann ist das Problem weg.

    Und „Super verbleit“ braucht die Kiste auch nicht. Normalbenzin (gab’s ja in den 90ern noch) oder (heute) Super E10 funzen einwandfrei.

    „Gewusst wie“ ist das Zauberwort. Wenn man einen Freund/Freundin/Kumpel/Spezi mit Ahnung kennt, kann man den VW 1600 mit Hausmittelchen warten, reparieren und instandhalten.

    Der „graue“ (Babette) war übrigens ein Sondermodell der letzen Baujahre: „anthrazit-hellmetallic“ heißt die Farbe und die Sitze waren in der Tat orange. Heute nur noch sehr selten anzutreffen.

    Und ’nen Choke („Luftklappenzug“) hat der 1600er gar nicht, deshalb fand die Pumbbezangg auch keinen Knopf. Die 1500/1600er hatten schon immer eine Startautomatik, die man durch 1x NIedertreten des Gaspedals vor dem Start aktivieren konnte…

    Und mein Tipp zum Schluss: für 4.000 – 8.000 Euro bekommt man heutzutage einen prima 1600er. Insbesondere die Modelle ab 1970 sind (immer noch) absolut alltagstauglich und eine Bereicherung fürs Stadtbild. Lebensqualität statt Stress mit der modernen Elektronik-Plastikkiste.

    Nicht träumen, einfach MACHEN!

    Grüße,

    Jörg

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