Blog’n’Roll Holland: Burgers Zoo

Wir haben aber auch ein Glück… naja, wenn Engel reisen *g. Eigentlich war für den Donnerstag, den wir uns für einen Besuch im Burgers‘ Zoo vorgemerkt haben, Wechselwetter mit Schauern angesagt. Aber die Sonne strahlt den ganzen Tag. Und auch unsere Gesichter, beim besuch dieses wunderschönen Zoos in Arnhem. Das der Kinder wegen der vielen exotischen Tiere und meins wegen der toll angelegten und weitläufigen Gehege, die sich – geordnet nach den dargestellten Lebensräumen – über 45 Hektar Fläche verteilten. Ganz schön viel zu Laufen…

Gestartet sind wir im Bush, dem überdachten tropischen Regenwald des Burgers‘ Zoo. Absolut beeindruckend. Diese unglaubliche Pflanzenvielfalt, die farbenfrohen Blüten in unterschiedlichen Formen und Farben… der Knaller. Meine Tochter hat den Fotoapparat gar nicht mehr aus der Hand gelegt und gefühlt jedes einzelne Blatt fotografiert. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, aber die Tiere wurden zur Nebensache. Obwohl… wenn einen dann noch ein Leguan aus den Blättern anblickt, ein „großer oranger Vogel“ über einem her fliegt oder ein Flughund von der Decke baumelt… einfach super! Viel Zeit haben wir auch damit verbracht, zu überlegen, wo bei den tauchenden Seekühen vorne und hinten ist.

Irgendwann wurde es uns dann aber doch zu warm in den Tropen und wir sind zur Abkühlung in den Ocean „gesprungen“. Natürlich nur thematisch – ist klar. Ein Aquarium mit rieseigen Ausmaßen. Ich kann nicht abschätzen, wie viel Wasser in so einem Haibecken war, aber die dicke der Glasscheiben machte schon klar, dass die einen ganz schönen Druck aushalten müssen. Die Kinder drückten sich die Nase platt an Haibecken, und staunten nicht schlecht, als wir auf einmal abtauchten und die Rochen über uns her schwimmen sahen. Schon spannend, die meist knapp über dem Boden langschwimmenden Tiere mal von unten zu sehen. Von den vielen tausend kleinen kunterbunten Fischen, Korallen, Krebsen und Seesternen (habt ihr schon mal gesehen, wie sich so ein Tier auf dem Boden fortbewegt – wir jetzt schon) kann ich gar nicht einzeln berichten. Mir hat es sogar besser als mancher auf Unterwasserwelten spezialisierte Park. Noch besser hätte es mir aber gefallen, wenn ich nicht mit verschiedenen SMSen aus dieser Traumwelt gerissen worden wäre – aber ein bisschen Realität kann schließlich nicht schaden.

Nach dem Aquarium haben wir uns recht unkoordiniert und einfach immer „frei nach Schnauze“ durch den Park bewegt. Haben Rudel voll verschiedener Tiere auf großen Weiden in der Safari fast wie in freier Wildbahn beobachtet, über die frechen Affen gelacht, haben Tiger, Löwen und Geparden herumstolzieren sehen, Erdmännchen haben fleissig ihre Höhlenlöcher bewacht, Vögelarten haben sich lautstark unterhalten und Geier haben uns Auge-in-Auge gegenüber gestanden. Na, ihr wisst selber, was für Tiere es alles im Zoo zu sehen gibt. Und die sind alle im Burgers‘ Zoo vertreten. Und wir haben alle unsere neuen Lieblinge gefunden. Die Kids haben sich für die Blauducker entschieden und ich… tja, wenn ich mich an den Namen dieses Tieres noch erinnern konnte. Es war zusammen mit einer kleinen Bärenart im Gelände und sah einfach zu verrückt aus. Eine Mischung aus Ameisenbär, schlapporigem Hund, Bär und Affee. Den Namen hab ich noch nie gehört gehabt und – naja, wie ich jetzt merke, mir auch nicht gemerkt. Hat einer von euch einen Tipp?

Futterstationen für die Besucher gab es auch ausreichend, von Restaurants bis zu kleinen Snackstationen war für jeden etwas dabei.Super auch das Zoo-Alarm-System. Überall gibt es auf dem Boden die Notfall-Telefonnummern mit der Info über den Standort. Wenn was passiert, einfach Anrufen und den Code durchgeben. Gut gemacht. Der Eintritt in den Zoo kostet zwischen 16,50 und 18,50 Euro (abhängig vom Alter) und das Parken wird mit 4 Euro berechnet. Der Zoo ist wirklich eine Empfehlung. Und die Kids schlafen danach gut *g – schließlich haben sie sich auf dem weitläufigen Gelände – ohne es zu merken – viel bewegt. #Empfehlung

Ach ja, wer sich für neue Kameratechnik interessiert, ist hier auch gut aufgehoben. Selten so viele dicke, fette Kameras auf einem Haufen gesehen wie vor den Tiergehegen im Burgers‘ Zoo.

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